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Beliebte Ausflugsziele in Yakushima

Die Jomon-Zeder

Tief im Wald von Yakushima befindet sich die Jomon-Zeder. Sie gilt als die größte wildwachsende Zeder in ganz Japan. Obwohl Yakushima oft von Taifunen heimgesucht wird, trotzt dieser Baum der strengen Natur und wird deswegen als göttlich verehrt. Die prächtig im Wald thronende Jomon-Zeder kann man symbolisch als gesunden, starken Erwachsenen ansehen, zudem jeder aufsieht. Die schönen Trekking-Routen, die an vielen bekannten Bäumen wie dem Wilson-Baumstumpf und der Daio-Zeder vorbeiführen, werden ordnungsgemäß gewartet und bergen keine gefährlichen Stellen.

Shiratani Unsui-Schlucht und Mooswälder

Rund zehn Kilometer entfernt von der Stadt Miyanoura mündet ein Nebenfluss des Miyanoura in den Oberlauf des Shiratani-Flusses. Dort fließen beide Flüsse über die Shiratani Unsui-Schlucht von 1050 m auf 620 m hinab. Im Tal der Schlucht, die der Shiratani-Fluss geformt hat, entdeckt man neben den Yakusugi und immergrünen Wäldern, die von Moos umhüllt sind, auch sehr oft große Granitblöcke sowie die nur auf dieser Insel heimischen Yakushima-Rehe. Von Miyanoura können Sie sowohl mit dem Bus als auch mit dem Auto alle beliebten Ausflugsziele wie die Yayoi-Zeder, den Taiko-Felsen oder den Prinzessin-Mononoke-Wald erreichen und sich an ein- bis sechsstündigen Wanderwegen erfreuen.

Yakusugi Land

Weniger als 17 km entfernt von der Stadt Anbo im östlichen Teil der Insel befindet sich auf einer Höhe von 1000 bis 1300 m das “Yakusugi Land”. Obwohl sich der Name eher unnatürlich anhört, wachsen hier viele prächtige und einzigartige Bäume, umhüllt von üppigem grünem Moos und mit sauberen Flüssen, was Yakusugi Land zum größten Wald auf Yakushima macht.

Tenmon-Wald

Im Tenmon-Wald wurden zur Edo-Zeit (1603-1868) viele Yakusugi abgeholzt. Zwar sind die Bäume unbetitelt, doch kann es dieser mit Moos überzogene Wald aufgrund der vielen imposanten Mammutbäume mit der beliebten Shiratani Unsui-Schlucht aufnehmen. Nur wenige besuchen diesen Wald, in dem man sich beim Eindringen des Lichtes durch die dichte Moosschicht den Göttern nah fühlt. In diesem Wald, in dem alles von Grün umhüllt ist, können Sie gemächlich Ihre Zeit verbringen und Baumstümpfe von Mammutbäumen berühren oder das Marschland erkunden.

Drei-Götter-Zedern

Der Ryujin-sugi Bergpass setzt sich aus dem früheren Pilgerweg “Takemairi” und dem Miyanoura-Fußweg (Yakusando) zusammen und wurde nach Instandsetzungen im Jahr 2007 eröffnet. Während des Wanderns hören Sie das Plätschern des Baches und begeben sich vom Zedernwald immer tiefer in einen immergrünen Wald, in welchem es einen Weg mit moosbewachsenen alten Mauern, die Überbleibsel von alten Zuggleisen oder Fluss- und Bachübergänge gibt. Da ferner nur wenige Personen hierher kommen, ist es ein unerforschtes Gebiet, an dem man das wahre Yakushima spüren kann. Die um einen steilen Aufstieg zu vermeiden im Zickzack angelegte Steintreppe ist leicht zu besteigen, weshalb jeder ohne große Anstrengungen die Drei-Götter-Zedern (Ryujin-sugi, Raijin-sugi und Fujin-sugi) erreichen kann.

Berg Miyanoura-dake

Der 1935 m hohe Miyanoura-dake erhebt sich aus dem Herzen Yakushimas empor. Er gehört zu den größten Bergen in Japan und ist der höchste Berg Kyushus. Der am klaren Wasserlauf des Yodo-Flusses beginnende Miyanoura-Wanderweg führt, sobald man aus dem dichten Wald hervortritt, am südlichsten Ende zum Hananoego-Hochmoor sowie zu unzähligen riesigen Granitfelsen, die wie Kunstobjekte anmuten. Nachdem man die Waldgrenze überschritten hat, eröffnet sich inmitten all des Grüns eine einzigartige Landschaft mit dicht aneinander stehenden Granitfelsen und Knochenbäumen (weiße Bäume, deren Rinde aufgrund starker Winde abgeblättert ist) und vom Gebirgskamm aus kann man das Okudake-Gebirge überblicken. Von diesem Gipfel, dem höchsten Punkt der Insel, kann man ein wunderschönes 360°-Panorama genießen.

Die Berge Nagata-dake und Kuromi-dake

Neben dem Miyanoura-dake und dem Nagata-dake, gehört der 1,831 Meter hohe Berg Kuromi-dake zu den „3 wichtigsten Bergen Yakushimas“. Dessen Bergpfad, welcher auch weiter bis zum Miyanoura-dake führt, bietet ein erfrischendes Wandern, bei dem man den malerischen Wasserlauf des Yodo-Flusses überquert, das Hananoego-Moor passiert, in welchem die schönsten Blumen der Jahreszeiten gedeihen, und auf zahlreiche riesige Felsen stößt. Wenn Sie an einem Seil die großen Granitfelsen emporklettern, blicken Sie mit einem 360°-Panorama im Norden auf den Nagata-dake und Miyanoura-dake sowie auf die Moorlandschaft unter sich. Durch dieses abwechslungsreiche Trekking erleben Sie den wahren Reiz des Bergsteigens.

Der Berg Mocchomu-dake

In der Nähe der Südspitze Yakushimas erhebt sich ein hoher Granitfels mitten in der zum Weltnaturerbe ernannten Landschaft: Dies ist der Berg Mocchomu-dake. So wie es schon aus der Ferne den Anschein erweckt und so wie man sagt “Wenn man den Mocchomu-dake besteigen kann, dann ist man fähig jeden Berg auf Yakushima zu besteigen“, folgt tatsächlich ein steiler Aufstieg auf den anderen. Man schreitet geradezu kriechend voran und besteigt den Berg indem man sich an den Seilen festhält. Aber diese Anstrengung lohnt sich: Hat man die Bergspitze nach wiederholtem Auf- und Abstieg endlich erreicht, wird man mit einer wunderschönen Aussicht auf den Pazifik belohnt, der sich 1000 m unter einem erstreckt. Glückwunsch – Sie können nun stolz von sich behaupten, den schwierigsten Berg Yakushimas erklommen zu haben!

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